Radiologische Auswertung des knöchernen Einwachsverhaltens von Hohlzylindern im Schafsfemur

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Untersucht wurde das Osteointegrationsverhalten von 50 identischen Titan-Zylindern im Tierversuch an 25 Schafen. Bei jedem Schaf wurden in das rechte proximale Femur jeweils 2 Prüfkörper übereinander intramedullär implantiert. Einer dieser beiden Prüfkörper wurde jeweils mit aus der Trochanter-Major-Region desselben Femur entnommener autogener Spongiosa gefüllt, der zweite Prüfkörper wurde leer implantiert. Den Tieren mit ungerader Identifikationsnummer wurde der ungefüllte Zylinder proximal diaphysär implantiert, der mit Spongiosa gefüllte Zylinder wurde proximal davon, metaphysär in der intertrochantären Region implantiert. Tieren mit gerader Identifikationsnummer wurden die Zylinder in umgekehrter Position implantiert. Nach einer Beobachtungs- und Einwachszeit von 6 Monaten wurden die Versuchstiere euthanasiert und die Femura explantiert. Anschließend wurden die individuellen anatomischen Messparameter ermittelt. In der computertomographischen Auswertung war der höchste knochenrelevante Anteil in der Gruppe der proximal implantierten Zylinder und hier wiederum in den am weitesten proximal gelegenen Schichtebenen zu finden. Der Mittelwert für die computertomographisch gemessenen knochenrelevanten Fläche im Zylinderquerschnitt nimmt in Schichtebene (CT-P1) zur am weitesten distal gelegenen Schichtebene (CT-P8) kontinuierlich ab. Unter Berücksichtigung der Prüfkörperlokalisation und des Füllungszustandes ergeben sich höhere Werte für im Zylinderinneren befindliches Knochengewebe in der Gruppe der metaphysär unaufgefüllt implantierten Prüfkörper als in der Gruppe der metaphysär aufgefüllt implantierten Prüfkörper. Gleiches gilt für die diaphysär ungefüllt implantierten Zylinder, bei welchen höhere Werte erzielt wurden als in der Gruppe der diaphysär gefüllt implantierten Zylinder. In der vorliegenden experimentellen Untersuchung konnte somit nicht nachgewiesen werden, daß die Auffüllung eines in das Femur eingebrachten Hohlkörpers zu einer vermehrten knöchernen Integration führt.

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