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dc.contributor.advisorSachs, Ulrich
dc.contributor.advisorBorggrefe, Tilman
dc.contributor.authorRadke, Clemens
dc.date.accessioned2021-10-12T10:41:26Z
dc.date.available2021-10-12T10:41:26Z
dc.date.issued2021
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/263
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-210
dc.description.abstractHintergrund: Der neutrophilen-spezifische Fcγ Rezeptor IIIb (CD16b) ist ein niedrig-affiner IgG-Rezeptor. Die Polymorphismen des Rezeptors bedingen die Humanen Neutrophilen Antigene der Kategorie 1 (HNA-1). HNA-1a und HNA-1b unterscheiden sich in vier Aminosäuren. Eine Immunisierung kann zur Bildung von Alloantikörpern führen. Jedoch ist die genaue Zusammensetzung der HNA-1a- bzw. HNA-1b-Epitope bei gleich vier Aminosäureaustauschen derzeit unbekannt. Material und Methoden: Für die Untersuchung wurden vorbestehende HEK293-Zellen verwendet, die jeweils eine der permutativ möglichen Varianten des CD16b exprimieren. Diese 16 Varianten wurden mit insgesamt 29 verschiedenen Patientenseren mittels eines modifizierten MAIGA-Protokolls getestet. Die Antikörper der Patientenseren wurden jeweils in zwei Referenzlaboren mit einem standardisierten MAIGA bestätigt. Ergebnisse: Die Reaktionen zeigten, dass anti-HNA-1a-Antikörper an den Fcγ Rezeptor IIIb binden, wenn an der Position 65 Asparagin präsent ist und zwar unabhängig von den weiteren drei polymorphen Aminosäuren (CD16b *N**). Anti-HNA-1b-Antikörper hingegen binden an den Rezeptor, wenn Serin an der Position 36 vorhanden ist (CD16b S***), Asparagin an der Position 82 (CD16b **N*) oder beide Aminosäuren existieren (CD16b S*N*). Somit exprimieren CD16b-Varianten mit 65 Arginin und 36 Serin und/oder 82 Arginin (wie zum Beispiel die Variante CD16b SNN*) beide Epitope und binden sowohl anti-HNA-1a-, als auch anti-HNA-1b-Antikörper. Wenn diese spezifischen Aminosäuren abwesend sind (wie bei CD16b RSD*), können keine Alloantikörper binden. Diskussion: Die Primärstruktur von HNA-1a und HNA-1b unterscheidet sich in vier Aminosäuren, jedoch sind die Epitope nicht „antithetisch“ zueinander. Die Position 65 Asparagin allein definiert das Vorhandensein des HNA-1a-Epitops und 36 Serin und/oder 82 Asparagin repräsentiert das HNA-1b-Epitop. Die Position 106 ist an keinem der Antigene beteiligt. Diese Ergebnisse haben eine maßgebliche Relevanz, um aus dem HNA-1 Genotyp den Phänotyp herzuleiten.de_DE
dc.language.isodede_DE
dc.subjectHNA-1de_DE
dc.subject.ddcddc:610de_DE
dc.titlePrimärstruktur der Humanen Neutrophilen Antigene 1a und 1bde_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2021-09-15
local.affiliationMedizinde_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE


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