Zum Drogenscreening werden inzwischen weltweit fast ausschließlich Immunoassays einge-setzt. Diese stellen zweifellos ein wertvolles Verfahren zum Erkennen von legalen und illega-len Fremdstoffen dar, es besteht jedoch ein permanentes Risiko falsch-positiver und falsch-negativer Befunde wenn sie in unkritischer Weise interpretiert und nicht mit validen Methoden (Gaschromatographie / Massenspektrometrie bzw. Hochdruckflüssigkeitschromatographie / Massenspektrometrie) bestätigt werden. Weiterhin werden Risiken im Zusammenhang mit Sparmaßnahmen (z.B. Einschränkung von Suchparametern, Alters- und Geschlechtsrastern, Poolstrategien u.a. beschrieben und kritisch diskutiert.
Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen