Bedeutung der Steroidbiosyntheseenzyme für die adrenale Funktion Frühgeborener in Abhängigkeit vom Gestationsalter
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Zusammenfassung
Zusammenfassend zeigt sich eine Abnahme der Enzymaktivität vieler Schlüsselenzyme der Steroidbiosynthese besonders ausgeprägt bei Frühgeborenen < 30 Wochen parallel zur Abnahme der Krankheitsintensität. Teilweise finden die Niveauunterschiede bei den Enzymen zwischen reiferen und sehr unreifen Frühgeborenen ihre Entsprechung in den deutlich höheren Cortisolproduktionsraten bei den unreiferen Frühgeborenen. Deutlich wurde, dass besonders die unreiferen und damit deutlich kränkeren FG < 30 SSW in der Phase höchster neonataler Morbidität über eine funktionierende Cortisolbiosynthese verfügen (Aktivitätszunahme der 3ß-HSD, Verschiebung zu aktiven Cortisolmetaboliten). Dies war aufgrund der fetalen Physiologie (insbesondere Mangel an 3ß-HSD) nicht zu vermuten. Die Funktionsfähigkeit der Steroidbiosynthese bei unreifen Frühgeborenen konnte in dieser Arbeit erstmals anhand der relativen Enzymaktivitäten durch nicht invasive Messung der Glucocorticoidmetabolite im Urin gezeigt werden.Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen
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Erstpublikation in
Giessen : VVB Laufersweiler
