Osteonekrose des Mondbeins bei Patienten mit systemischer Sklerose

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Eine Osteonekrose des Mondbeins ist eine häufige und bisher wenig erkannte Manifestation einer systemischen Sklerose. Berichtet ein Patient mit SSc über Handgelenksbeschwerden, sollte daher nicht nur eine Arthritis als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden. Die Symptome könnten auch auf eine Knochennekrose mit konsekutiven Architekturstörungen des Handgelenks zurückzuführen sein.Es ist daher empfehlenswert, den klinischen Verlauf der Patienten engmaschig zu überwachen. Insbesondere wenn schmerzhafte Handgelenksbeschwerden nicht auf einen Therapieversuch mit Glukokortikoiden oder Basistherapeutika ansprechen, sollte die Diagnose einer Arthritis überprüft werden und der Ausschluss einer anderen Ursache erfolgen. Eine Röntgenaufnahme der Region kann eventuell weiterführende Informationen liefern, eine Knochennekrose wird hier jedoch erst in späten Stadien sichtbar. Im Zweifelsfall ist eine MRT der Handgelenke und falls dies nicht möglich ist wenigstens eine Knochen-CT dieser Region als zielführende Untersuchung sinnvoll. Auch sollte eine langfristige Therapie mit Glukokortikoiden regelmäßig hinterfragt werden, um eine mögliche Begünstigung einer Osteonekrose zu vermeiden. Generell ist der längerfristige Einsatz von Glukokortikoiden bei systemischer Sklerose auch aufgrund des erhöhten Risikos für eine renale Krise zu meiden. Die optimale Behandlung des Raynaud-Phänomens ist ebenfalls anzustreben, um den Leidensdruck der Patienten zu lindern und langfristig durch eine Verbesserung der Durchblutung, nicht nur das Auftreten von kutanen Nekrosen und Ulzera, sondern möglicherweise auch die Entwicklung einer LM zu verhindern.Zur Behandlung einer LM bei SSc-Patienten kann keine sichere Empfehlung abgegeben werden. Insbesondere bei symptomatischen Patienten ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit empfehlenswert, um den Patienten vor einer irreversiblen Handgelenksarthrose zu bewahren.

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