Untersuchung der notfallmedizinischen Versorgung in der speziellen Rettung aus Höhen und Tiefen in Deutschland

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HINTERGRUND: Die Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen ist ein seilunterstütztes Verfahren um Menschen aus extremen Notsituationen zu befreien, wenn dies durch andere Methoden aufgrund besonderer Höhe, Tiefe oder anderer Umstände nicht möglich ist. Dabei sind die technischen Einsatzvarianten in Ausbildung und Anwendung standardisiert. Das Ziel der Arbeit war eine bundesweite Übersicht über Infrastruktur und medizinische Einsätze zu erstellen. METHODIK: Die Umfrage wurde unter allen deutschen Höhenrettungsgruppen durchgeführt. ERGEBNISSE: Die häufigsten Notfälle sind Suizidversuche und Traumata. Die Patienten sind häufig stark beeinträchtigt und es müssen lange Einsatzzeiten bis zur Übergabe an den Rettungsdienst überbrückt werden. Die medizinische Ausbildung des Personals ist sehr unterschiedlich: rettungsdienstlich (7-98%) oder sanitätsdienstlich (0-45%), ärztliches Personal ist die Ausnahme. SCHLUSSFOLGERUNG: Durch lange Einsatzzeiten muss die Erstversorgung der Patienten oft durch das Personal der Höhenrettungseinheiten sichergestellt werden. In der medizinischen Ausbildung sollte der Schwerpunkt auf Umgang und Versorgung von suizidalen und traumatisierten Patienten im Gefahrenbereich, sowie auf das Hängetrauma gelegt werden. Material und Rettungstechniken, die für andere Bereiche empfohlen werden (z.B. PHTLS) müssen auf ihre Eignung in der SRHT getestet werden.

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