Einfluss von psychischer Belastung auf Thrombozytenzahl und -aggregation

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Es ist weithin akzeptiert, dass Stress die Anfälligkeit für gewisse Krankheiten steigert. Stress bezieht sich nicht nur auf die körperliche sondern auch auf psychologische Anstrengungen. Besonders relevant ist dies für Krankheiten in der psychosomatischem Medizin (z.B. Hypertonie, Herzinfarkt). So gibt es schon mehrere Studien die sich auf die Auswirkungen von Stress, auf den Krankheitseinbruch und/oder dem Krankheitsverlauf, beziehen. Bislang sind die Mechanismen noch nicht vollständig geklärt. Die gegenwärtige Studie wurde durchgeführt, um zu Untersuchungen, ob der akute psychologische Stress von Public Speaking die endokrinen Reaktionen (Cortisol- und Catecholaminausschüttung) und die Thrombozytenanzahl beeinflusst. Zudem wurde in dieser Studie eine neue Methode zu der Thrombozytenadhäsionsmessung eingeführt (Retentionstest Homburg). Es wurden 32 gesunden männlichen Nichtraucher unter dem Paradigma Public speaking (N=16) oder in einer Kontrollbedingung untersucht (kein Stress). In diesem Versuch wurden Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin, Herzrate, Thrombozytenanzahl und die Thrombozytenadhäsion zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemessen. Die Versuche dauerten ca. 2.5 Stunden. Des Weiteren wurde die emotionale Befindlichkeit ermittelt. Die Ergebnisse demonstrieren deutlich, dass durch Public Speaking, in Bezug auf die endokrinen und psychologischen Variablen, Stressantworten resultierten. Zudem konnte ebenso eine Zunahme der Thrombozytenanzahl unter dem Einfluss von Stress beobachtet werden. Allerdings war die Thrombozytenadhäsion, die mit dem Retentionstest Homburg gemessen wurde, nicht signifikant. Die Hypothese, dass Catecholamine für die Veränderung der Thrombozytenfunktion verantwortlich seien und es somit eine Korrelation zwischen den Änderungen der Catecholamine und den Änderungen der Thrombozytenparametern gäbe, bestätigte sich nicht. Diese Ergebnisse wurden in Bezug auf das Regelungsmuster der Thrombozyten sowie auf den methodischen Beschränkungen, die sich auf den Retentionstest beziehen, diskutiert.

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