Ultrasonographische Untersuchungen zur Darstellung zerebraler Raumforderungen im Tiermodell

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Die vorliegende Dissertation beschreibt die Verfeinerung einer Kraniektomietechnik und die Standardisierung eines ultrasonographischen Untersuchungsgangs zur Beurteilung intracerebraler Läsionen, parenchymaler Raumforderungen und schädelbasisnaher Arterien im Wistarrattenmodell. Hierzu wurden drei Versuchsreihen durchgeführt. Als Vorversuch zur experimentellen Gentherapie im PNP-System wurde der toxische Metabolit 6-Methyl-Purin intracerebral injiziert. Die entstehenden Läsionen wurden ultrasonographisch dargestellt und die so ermittelte Größe mit den Resultaten der späteren histologischen Aufarbeitung verglichen. Hieraus wurden ultrasonographische Kriterien für Größe und Reproduzierbarkeit abgeleitet, die die Annahme einer intracerebralen Läsion erlauben, und die in der nächsten Versuchsreihe zur Anwendung kamen.In der zweiten Versuchsreihe wurde die Verlässlichkeit des orthotopen C6 LacZ Wistarrattenmodells bezüglich Tumorinduktion und Wachstum ultrasonographisch überprüft. Ein für die geplante Behandlung der Tumoren mittels 6-Methyl-Purin Injektion ausreichendes Tumorwachstum konnte nicht erreicht werden. Die ultrasonographische Wachstumskontrolle ermöglichte hierbei die Darstellung der Wachstumskinetik und wies die spontane Regression der implantierten Tumoren nach. Die dritte Versuchsreihe beschäftigte sich mit der Darstellung schädelbasisnaher cerebraler Arterien. Die Ultraschalluntersuchung lieferte gut reproduzierbare Ergebnisse für die Blutflussgeschwindigkeiten, die Gefäßdurchmesser ließen sich bis in einen Größenbereich von Zehntelmillimetern bestimmen.Es konnte mit den hier vorliegenden Ergebnissen die Anwendbarkeit der Ultraschalldarstellung für die drei Fragestellungen gezeigt werden. Die Übertragung der hier vorgestellten Technik in ein immun-inkompetentes, orthotopes Gliommodell kann die Problematik der spontanen Tumorregression lösen, muss aber auf seine Verträglichkeit in den abwehrgeschwächten Tieren hin geprüft werden. Hiermit würde die Durchführung des 6-Methyl-Purin Therapieversuches möglich.

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