Ostnepal : Grundzüge des vertikalen Landschaftsaufbaus

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Nepal liegt im zentralen Raum des Himalayas. Das Land besitzt im Vertikalprofil einen fünfgliedrigen, großräumigen Landschaftsaufbau. Die Höhenunterschiede zwischen Vorland und Hochgebirge, die z.T. mehr als 8000 m betragen, verursachen einen ausgeprägten, hauptsächlich temperaturbedingten, hypsometrischen Klimawandel, der sich in der vertikalen Zonierung von Vegetation und Landnutzung spiegelt. Das Vegetationsprofil reicht von monsuntropischen Salwäldern bis in die Zone feuchter alpiner Matten und tibetischer Steppen. Der Regenfeldbau reicht vom flach gelegenen Terai bis in die extrem Höhe von 4300 m. Die Schwerpunktegebiete für den Bewässerungsfeldbau liegen im Terai und im Becken von Kathmandu. Bewässerungsreisanbau findet man in Ostnepal bis in 2100m Höhe. Die in verschiedene agrarsoziale Gruppen aufgeteilte Bevölkerung Ostnepals ist an die Natur der Umwelt angepasst, gleichzeitig aber auch Gestalter der Kulturlandschaft.

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Erstpublikation in

Ergebnisse Forschungs-Unternehmen Nepal Himalaya. Berlin : Springer 1967, Bd.1, Lfg. 5, S. 389-426

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