Informationsbedürfnisse der Entscheidungsträger öffentlicher Haushalte und deren Deckung durch das neue öffentliche Rechnungswesen
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Die öffentlichen Haushalte befinden sich seit Jahrzehnten in einer prekären finanziellen Lage. Stetig ansteigende Schulden schränken die Handlungsspielräume für Parlamente, Regierungen und Verwaltungen zunehmend ein. Die Politik beschloss deshalb Ende der 1990er Jahre unter anderem, das öffentliche Rechnungswesen umfassend zu reformieren. Die auf Grundlage kameraler Recheninformationen fußende Steuerung öffentlicher Haushalte sollte vollständig durch eine kaufmännische mit betriebswirtschaftlichen Informationen ersetzt werden. Dadurch sollten die Beteiligten am Haushaltsverfahren in die Lage versetzt werden, Entscheidungen zu treffen, die zu einer Optimierung der Haushaltssteuerung und damit zu einer Verbesserung der finanziellen Lage öffentlicher Haushalte führen. Das Ziel der Arbeit lag folglich darin, zu untersuchen, ob mit der derzeitigen Konzeption des neuen öffentlichen Rechnungswesens die Informationsbedürfnisse der Beteiligten am Haushaltsverfahren bestmöglich befriedigt werden können. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die derzeitige Konzeption des neuen öffentlichen Rechnungswesens noch nicht geeignet ist, die Haushaltssteuerung zu optimieren. Die Informationsempfänger verfügen zum Teil nicht über geeignete Recheninformationen zur bestmöglichen Unterstützung ihrer spezifischen Aufgabenerfüllungen. Die Komplexitäts-zunahme der vielfältig möglichen Recheninformationen seit der letzten Haushaltsreform Anfang des Jahres 2010 führt im Rahmen der Komplexitätsreduktion (z.B. Berichtswesen) generell zu mehr bürokratischem Aufwand und damit zu Mehrkosten . Es sollte deshalb die Konzeption des neuen öffentlichen Rechnungswesens aufgabenorientiert erfolgen.Link to publications or other datasets
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Giessen : VVB Laufersweiler
