Im Rahmen der vorliegenden Arbeit sind doppelt angeregte Zustände mit Hilfe der dielektronischen Rekombination bei kleinen Relativenergien mit höchster Präzision vermessen worden. Gegenstand der Untersuchung sind dabei die lithiumähnlichen Ladungszustände von Scandium, Selen und Natrium, sowie wasserstoffähnlichesHelium.
Die Experimente wurden am Schwerionenspeicherring TSR des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg unter Verwendung eines Elektronenkühlers durchgeführt.
Die Positionen ausgewählter Resonanzen bei sehr niedrigen Relativenergien sind mit einem bisher unerreicht kleinen Fehler von nur 1,8 meV für Scandium und 0,6 meV für Natrium bestimmt worden.
Die zum Vergleich herangezogenen theoretischen Rechnungen basieren auf einer relativistischen Vielteilchentheorie (RMBPT).
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