Parasitosen des Verdauungs- und Respirationstrakts bei Fundhunden und Fundkatzen in Hessen und Hunden und Katzen aus einer hessischen Kleintierpraxis sowie Vektor-übertragene Infektionen bei Importhunden

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In dieser Arbeit wurde eine vergleichende Studie über die Nachweishäufigkeit von Ausscheidungsstadien des Respirations- und Gastrointestinaltraktes bei Hunden und Katzen aus drei verschiedenen Untersuchungspopulationen angestellt sowie die Seroprävalenz von Vektor-übertragenen Infektionen bei Importhunden untersucht. Außerdem wurden Risikofaktoren für bestimmte Parasitosen abgeschätzt.Die drei verschiedenen Untersuchungspopulationen setzten sich zusammen aus Fundtieren hessischer Tierheime (212 Hunde und 421 Katzen), Importtieren aus dem europäischen Ausland (241 Hunde und 25 Katzen) und Patienten einer hessischen Kleintierpraxis( 88 Hunde und 73 Katzen).Für die koproskopischen Untersuchungen wurde das kombinierte Sedimentations-/Flotationsverfahren unter Verwendung von Zinksulfat, das SAF-Verfahren und das Trichterauswanderverfahren angewandt. Für die serologischen Untersuchungen wurde zum Nachweis von Antikörper gegen Ehrlichia canis und Babesia spp. ein spezieller IFAT, zum Nachweis von Antikörper gegen Leishmania spp.ein ELiSA sowie zum Nachweis von Antigen von Dirofilaria immitis ein ELiSA angewandt.Die häufigsten Ausscheidungsprävalenzen bei den Fundhunden waren Giardia sp. mit 12,3%, sowie Toxocara canis und Trichuris vulpis mit je 3,3%. Bei den Importhunden wurden Giardia sp. ebenfalls am häufigsten nachgewiesen mit 9,1%, gefolgt von Isospora ohioensis/burrowsi mit 6,6% und Tococara canis mit 5,8% Die Praxishunde schieden am häufigsten Oozysten von Isospora canis mit 6,8% aus, am zweithäufigsten mit 5,7% Zysten von Giardia sp. und am dritthäufigsten Hakenwurm-Eier.Als Risikofaktoren konnten bei den Hunden die Durchfallsymptomatik bei einem Befall mit Giardia sp. ermittelt werden, das Alter (Welpen > Adulte) bei einer Infektion mit Isospora spp. und Toxocara sp. sowie die Herkunft der Hunde beim Nachweis von Eiern von Trichuris vulpis.Die häufigsten Ausscheidungsprävalenzen bei den Fundkatzen waren Toxocara cati mit 22,6%, Isospora felis mit 7,4% und Taeniiden mit 4,9%. Bei den Importkatzen konnte nur mit jeweils 4% Giardia sp. und Isospora felis nachgewiesen werden. Die Praxiskatzen schieden mit 12,3% am häufigsten Eier von Toxocara cati aus, am zweithäufigsten mit 10,9% Zysten von Giardia sp. und am dritthäufigsten mit 2,7% Eier von Taeniiden.

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