Die Protektion gegen den myokardialen Reperfusionsschaden durch Hemmung der Glykogen-Synthase-Kinase-3beta

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http://dx.doi.org/10.22029/jlupub-13669

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Die Reperfusion gilt heute als die Therapie der Wahl beim Herzinfarkt, der nach wie vor die Haupttodesursache in den Industrienationen darstellt. Allerdings führt die Reperfusion im infarzierten Herzareal zu einem Reperfusionsschaden , der sich in Form von Hyperkontraktur und Nekrose manifestiert. Aus mehreren Studien ist bekannt, dass der Reperfusionsschaden durch Interventionen am Anfang der Reperfusion reduziert werden kann. In den letzten Jahren wurde die Hemmung der Glykogen-Synthase-Kinase-3beta (GSK-3beta) als ein Ansatz für die Protektion gegen kardiale Komplikationen wie Myokardhypertrophie und Reperfusionsschadendiskutiert.Die Hauptaufgabe der vorliegenden Arbeit war es zu untersuchen, 1. ob die GSK-3beta-Hemmung während der Reperfusion den akuten myokardialenReperfusionsschaden an isolierten Kardiomyozyten reduzieren kann und 2. welche zellulären Mechanismen dieser Protektion gegen denReperfusionsschaden zu Grunde liegen.Die Ergebnisse unserer Arbeit zeigen:1. Die Hemmung der GSK-3beta während der Reperfusion schützt die Kardiomyozyten vor der Reperfusion-induzierten Entwicklung vonHyperkontraktur und Nekrose.2. Dieser protektive Effekt ist auf eine Reduktion der zytosolischen Ca2+- Oszillationen und eine verminderte Öffnung von mitochondrialenPermeabilität-Transition-Poren (MPTP) während der Reperfusion durch die GSK-3beta;-Inhibition zurückzuführen.3. Ursache für die Reduktion der zytosolischen Ca2+-Oszillationen und die verminderte MPTP-Öffnung ist die Beibehaltung der Ischämie-bedingtenAzidose durch verzögerte pH-Erholung der Kardiomyozyten in den ersten Minuten der Repefusion.4. Dieser Verzögerung der pH-Erholung der Kardiomyozyten in der Frühphase der Reperfusion liegt eine Hemmung des Na+/H+-Austauschers durch dieGSK-3beta-Inhibition zu Grunde.

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Giessen : VVB Laufersweiler

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