HintergrundDie Pulmonale Hypertonie ist eine Erkrankung des Gefäßsystems der Lunge und ist bis heute nicht heilbar. Jedoch wird versucht, durch pharmakologische Unterstützung einen Progress dieser Erkrankung zu verhindern. Dafür gibt es Medikamentengruppen, welche als spezielle Therapie eingesetzt werden, die aber auch unerwünschte Wirkungen in Mono- und Mehrfachtherapien zeigen.MethodenAlle Daten der Untersuchungen entstammen einer retrospektiven Analyse.Untersucht wurden insgesamt 963 Patienten, die sich in der Universitätsklinik Gießen, Spezialambulanz für Pulmonale Hypertonie der Medizinischen Klinik II, zur Therapie befanden. Hauptziel war es, Erkenntnisse zu den unerwünschten Wirkungen von Medikamenten gegen die Pulmonale Hypertonie zu sammeln. Dabei handelte es sich um Angaben zu unerwünschten Wirkungen im zeitlichen Verlauf und im Zusammenhang mit der laufenden Therapie, sowohl in Mono- als auch in Zweifachkombinationen. Des Weiteren wurden Therapieabbruchgründe eruiert und Untersuchungen zum Therapieverlauf nach Stopp vorgenommen.ErgebnisseGezeigt werden konnte, wie die unerwünschten Wirkungen bei der speziellen Therapie der Pulmonalen Hypertonie verteilt sind. Dabei wurden einige Daten aus den bereits bekannten Fachinformationen bestätigt. Allerdings konnte auch dokumentiert werden, wie sich die unerwünschten Wirkungen bei der Kombinationstherapie darstellten und sich im Vergleich zu den Monotherapien veränderten.Zu den Therapieabbruchgründen, die in einer derartigen Form noch nicht untersucht wurden, konnten detaillierte Informationen gewonnen werden.ZusammenfassungDiese Studie präsentiert eine umfangreiche Datensammlung von unerwünschten Wirkungen im Langzeitverlauf. Medikamente, auch wenn diese aus einer Gruppe stammten, zeigten die unterschiedlichsten unerwünschten Wirkungen.
Verknüpfung zu Publikationen oder weiteren Datensätzen