Vergleichende Untersuchung zweier verschiedener Dosisanordnungen der Galvanisation auf das Modell des experimentell erzeugten ischämischen Muskelschmerzes am Menschen

dc.contributor.authorFietz, Stephanie
dc.date.accessioned2023-03-16T19:57:24Z
dc.date.available2001-10-10T22:00:00Z
dc.date.available2023-03-16T19:57:24Z
dc.date.issued2001
dc.description.abstractDer schmerzlindernde Effekt des Gleichstroms ist seit langem bekannt und wird therapeutisch genutzt. Eine Klärung deszugrundeliegenden Mechanismus ist noch nicht befriedigend gelungen. Während der Gleichstromapplikation kommt es zur Ausbildungeines Hauterythems als Ausdruck einer neurogenen Entzündung durch chemische Reizung der Capsaicin-sensitiven polymodalenNozizeptoren. Die Parallelität zwischen Ausbildung des galvanischen Erythems und analgetischer Wirkung in der Tiefe infolge Gleichstrombehandlungweisen auf einen ähnlichen Entstehungsmechanismus hin, als dessen Erklärungsmodell das Konzept der neurogenen Entzündung undantidromen Vasodilatation dient. Anhand des experimentell erzeugten ischämischen Muskelschmerzes läßt sich die analgetische Wirkung der Gleichstromtherapieobjektivieren und eine Optimierung für die praktische Anwendung ableiten: Bei Halbierung der sensibel-schwelligen Stromstärke undgleichzeitiger Verdoppelung der Applikationsdauer tritt eine signifikante Verstärkung der Analgesie auf. Bei gleich gewählter galvanischerDosis ist somit der Zeitfaktor für die Erythembildung und nachfolgende Analgesie von vorrangiger Bedeutung. Hieraus lassen sich wertvolle Erkenntnisse für die rheumatologische Schmerzbehandlung ableiten. Die Galvanisationstherapie alleine oderin Kombination mit anderen physikalisch-medizinischen Therapieverfahren erfährt in dieser modifizierten Anwendung - Verlängerung derApplikationszeit bei gleichzeitiger Reduktion der Stromstärke unter die sensible Schwelle - eine Verbesserung der schmerzlinderndenWirkung. Bei den Versuchsteilnehmern ist ein geschlechtsspezifischer Effekt mit einer signifikant erhöhten Schmerzschwelle für Männer zu erkennen.Nicht belegt werden kann hingegen ein Einfluß durch Östrogeneinnahme bei den weiblichen Probanden. Darüberhinaus findet sich keinüberadditiver Effekt durch die Galvanisationsbehandlung.de_DE
dc.identifier.urihttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:26-opus-5149
dc.identifier.urihttps://jlupub.ub.uni-giessen.de//handle/jlupub/13136
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.22029/jlupub-12518
dc.language.isode_DEde_DE
dc.rightsIn Copyright*
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/page/InC/1.0/*
dc.subjectGalvanisationde_DE
dc.subjectMuskelschmerzde_DE
dc.subjectMenschde_DE
dc.subject.ddcddc:610de_DE
dc.titleVergleichende Untersuchung zweier verschiedener Dosisanordnungen der Galvanisation auf das Modell des experimentell erzeugten ischämischen Muskelschmerzes am Menschende_DE
dc.typedoctoralThesisde_DE
dcterms.dateAccepted2001-08-06
local.affiliationFB 11 - Medizinde_DE
local.opus.fachgebietMedizinde_DE
local.opus.id514
local.opus.instituteKerkhoff-Klinik GmbH, Professur für Rheumatologie, Physikalische Medizin und Balneologie, Bad Nauheimde_DE
thesis.levelthesis.doctoralde_DE

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