Entwicklung einer Software zur standardisierten Testung künstlicher Bewegungsmethoden in Virtual Reality und Analyse ihrer Verträglichkeit in verschiedenen Nutzergruppen
| dc.contributor.advisor | Schneider, Henning | |
| dc.contributor.advisor | Hauschild, Anne-Christin | |
| dc.contributor.author | Kaus, Bernhard | |
| dc.date.accessioned | 2026-09-09T08:09:36Z | |
| dc.date.issued | 2025 | |
| dc.description.abstract | In den letzten Jahren hat die Verbreitung von Virtual-Reality-basierten (VR-basierten) Anwendungen auch im medizinischen Kontext deutlich zugenommen. <br> Es konnte sowohl gezeigt werden, dass Patienten erheblich von VR-basierten Behandlungen profitieren können, als auch, dass entsprechende Anwendungen Behandelnde in zahlreichen Situationen unterstützen können. <br> Das Unwohlsein der Nutzer stellt jedoch weiterhin ein Problem in VR dar. Dieses äußert sich häufig in einem Symptomkomplex, der als Simulatorkrankheit (SK) klassifiziert wird. <br> An der Entstehung von SK scheint eine Vielzahl von Faktoren beteiligt zu sein, wobei künstliche Bewegungsmethoden zu den größten Einflussgrößen zu zählen scheinen. <br> Aufgrund der zahlreichen weiteren beteiligten Faktoren erweist es sich jedoch als schwierig, den Effekt der Bewegungsmethoden auf das Auftreten von SK isoliert zu betrachten. <br> Als einer der größten Störfaktoren wirkt dabei offenbar die Art der dargebotenen Inhalte. Insbesondere klassische Spielinhalte, die häufig eingesetzt werden, sind in dieser Hinsicht problematisch. <br> Um diese Verzerrung zu reduzieren, wurde eine Testsoftware entwickelt, die mehrere Bewegungsmöglichkeiten in einer neutralen VR-Umgebung umsetzt und dabei die Möglichkeit bietet, künstliche Bewegungsmethoden mit natürlichem Laufen zu vergleichen. <br> Es wurden Versuche mit 111 Probanden durchgeführt, um zu prüfen, ob die Software durch die dargestellten Inhalte SK auslöst und ob ein Einfluss der Bewegungsmethoden (sowie weiterer Einflussfaktoren) nachgewiesen werden kann. <br> Unter den getesteten Bewegungsmethoden zeigte sich Teleportation als deutlich verträglicher als auf fließenden Bewegungen basierende Methoden und zeigte dabei eine Verträglichkeit, die mit der des natürlichen Laufens vergleichbar war. <br> Im Rahmen der Untersuchung zeigte sich die Software als gut verträglich und schien keine Symptome durch die dargestellte Umgebung auszulösen. <br> Sie kann somit als Evaluationsgrundlage für die Verträglichkeit von künstlichen Bewegungsmethoden bei minimaler inhaltsbedingter Verzerrung dienen. Weiterhin könnte die Software genutzt werden, um VR-Anwendungen zu entwickeln, die SK mit geringerer Wahrscheinlichkeit auslösen, sowie VR-Systeme hinsichtlich ihrer Neigung, SK hervorzurufen, zu bewerten. | |
| dc.identifier.uri | https://jlupub.ub.uni-giessen.de/handle/jlupub/22011 | |
| dc.identifier.uri | https://doi.org/10.22029/jlupub-21353 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.rights | In Copyright | |
| dc.rights.uri | http://rightsstatements.org/page/InC/1.0/ | |
| dc.subject.ddc | ddc:610 | |
| dc.subject.ddc | ddc:004 | |
| dc.title | Entwicklung einer Software zur standardisierten Testung künstlicher Bewegungsmethoden in Virtual Reality und Analyse ihrer Verträglichkeit in verschiedenen Nutzergruppen | |
| dc.type | doctoralThesis | |
| dcterms.dateAccepted | 2026-07-24 | |
| local.affiliation | FB 11 - Medizin | |
| thesis.level | thesis.doctoral |